Der Friedhof soll nicht nur ein Ort der Trauer und Schmerzes, sondern ist auch ein Ort des Friedens und der Ruhe, ein Ort für ein sehr persönliches Erinnern und Gedenken. Der allgemeine Trend geht hin zur Feuerbestattung, so wird beispielsweise in Innsbruck bereits von 70 % der Verstorbenen eine Feuerbestattung als letzter Weg gewählt, in Wien sind es 25 %. Außerdem gewinnt eine konfessionsübergreifende Gestaltung von Friedhof und Beerdigung immer größerer Bedeutung. Es sind Alternativen zu den Urnenwänden und Reihengräbern gefragt: So werden neben Urnengräbern auch Urnenwiesen, Urnengemeinschaftsanlagen und Baumfelder oder Baumhaine immer beliebter. Dabei gibt es zahllosen Möglichkeiten der Ausgestaltung bis hin zu einem Parkfriedhof. Friedhofsgestaltung Bei der Anlage des Friedhofes sind die Besucher das Kriterium, ihnen ein weniger beschwertes Erinnern und Gedenken in einem würdevollen Rahmen zu ermöglichen. Dazu zählen Orte des Verweilens mit Sitzbänken und schattenspendenden Bäumen und entsprechenden Friedhofseinrichtungen sowie barrierefreie Zugänge. Auf der anderen Seite leben Familien heutzutage oftmals über große Distanzen verstreut und sehen sich vor Probleme gestellt, Grabstätten regelmäßig zu besuchen oder ausreichend zu pflegen. Aber auch Patch- Work-Familien, Singles oder kinderlose Paare sind mit dem Problem der Wahl der Grabstelle und Grabpflege konfrontiert. Mit der richtigen Friedhofsgestaltung kann auf die unterschiedlichen Bedürfnisse eingegangen werden, ob als Reihengrab, in Form von Gemeinschaftsanlagen, Urnenwiesen oder Baumhainen. Gemeinschaftsgrab       Gemeinschaftsgrab                                                        Baumhain mit Urnengräber